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Podcast – Welche Chancen bietet der Kanal?

Fast jeder dritte Deutsche greift mittlerweile regelmäßig auf kostenlose Podcasts zu – vor allem auf Wissens- und Nachrichtenformate.

Im Januar 2018 hat das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research 1.022 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung von Podcasts befragt. Untersucht wurde unter anderem, welche Sendungen am häufigsten angesehen oder angehört, welche Geräte dazu verwendet werden und wie die Hörer mit Werbung umgehen.

Das Smartphone wird von knapp zwei Drittel der Podcast-Konsumenten für das Streaming der Sendungen genutzt, einen Laptop verwendet nur noch etwa die Hälfte. Offenbar überzeugt die einfache Transportierbarkeit der Mobilgeräte auch zu Hause: 31 Prozent der Nutzer geben an, Podcasts am häufigsten neben anderen Tätigkeiten im Haushalt wie Essen, Putzen oder Heimwerken abzuspielen.

Podcasts bergen ein erhebliches Marketingpotenzial: 41 Prozent der Hörer geben an, durch einen Podcast den Wunsch verspürt zu haben, ein neues Produkt auszuprobieren, 37 Prozent wollten eine neue Fähigkeit erwerben und 28 Prozent ein neues Hobby beginnen. Wirksam ist dabei sowohl Content Marketing als auch klassische Werbung: Ein Drittel der Hörer hat sich schon einmal über Produkte oder Unternehmen informiert, nachdem diese in einem Podcast besprochen wurden, ebenfalls ein Drittel gibt an, dies nach einem Werbespot in einem Podcast getan zu haben.*

Employer Branding?

Unternehmen verwenden heutzutage unzählige  Kanäle in der Personalgewinnung. Die klassische Stellenanzeige fällt zunehmend aus der Zeit, weil es zu wenig aktiv Suchende gibt. Die indirekte Personalgewinnung wird immer wichtiger. Dazu müssen Unternehmen eine Arbeitgebermarke über alle marketingrelevanten Kanäle aufbauen, von den Social Media über Advertorials bis hin zu Podcasts. Sie sind nur ein Thema für die Jüngeren. Vor allem bei den über 30-Jährigen und auch bei den über 50-Jährigen steigt die Nutzung deutlich – und damit das Potenzial für die Personalgewinnung.

Kinder-Podcast und Hörspiele

Dass Audio bei der jüngsten Zielgruppe schon immer eine große Rolle gespielt hat, ist vollkommen klar. Die digitalen Möglichkeiten, von Streaming bis hin zum ständigen Zugriff über alle denkbaren Endgeräte macht es noch viel spannender. Gute Erfahrungen haben wir mit der Verbindung von Print und Podcast in dieser Zielgruppe gemacht. Seit der Integration des QR Scans in die Kamerafunktion von Smartphones ist die Nutzung dessen wieder deutlich angestiegen und eine sinnvolle Verlängerung des Contents. Die Idee dahinter ist, dass wir Inhalte aus Print (aufgrund des Platzes) nur anreißen können, mit einem Kinderpodcast erweitern, wo wir weitere Inhalte sehr einfach tiefer vermitteln können.

Die Sptze des Eisbergs

-Podcasts sind wie eine Auszeit von Social Media usw. Man kann gar nicht noch länger auf Bildschirme schauen…

-Es wird nicht lange dauern, dann hat jedes Unternehmen eine eigene Podcast Reihe. Es wird Teil des Marketing und Brandings sein. Alleine schon aufgrund des Themas Search und Smart Speakers etc.

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